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Nicht besonders überraschend: Unsere Demonstration in Bornhagen ist kurzfristig verboten worden. Erlaubt hat die Versammlungsbehörde lediglich eine Kundgebung. Selbstverständlich gehen wir dagegen vor; selbstverständlich reichen wir eine Klage gegen den Bescheid ein. Von so einem Geplänkerl lassen wir uns nicht sonderlich beeindrucken. Wir gehen davon aus, dass wir vor Gericht sehr gute Chancen haben, die Demonstration durchzusetzen.

Es ist natürlich Kalkül, dass man so kurz vor der Demo versucht, uns Steine in den Weg zu legen. Während es in den letzten Jahren recht selten vorkommt, dass Nazidemos verboten werden, ist es nach Insel (2012) und Tröglitz (2015) nun das dritte Verbot einer Demonstration, die wir in den letzten Jahren (mit-)organisierten. Es scheint fast so, als finden uns die Versammlungsbehörden und die anderen Ramelows schlimmer als Nazis – wohl ahnend, dass wir mit unserer Kritik an den ostdeutschen Verhältnissen richtig liegen. Auch der permanente Verweis auf unsere angeblichen „Nazimethoden“ ist kaum mehr als Totschlagsargument, um dem auszuweichen, was wir tatsächlich sagen. Und da kommen weder die AfDler noch die PDSler besonders gut weg.

Also: Achtet auf aktuelle Hinweise!

Artikel zum Demoverbot heute in der TA-Eichsfeld

Neues aus dem Hinterland

Es ist nicht mehr allzu viel Zeit bis zur Demo in Bornhagen, doch viele Politiker*innen, allen voran der berüchtige Bodo Ramelow, bemühen sich redlich, ihre Meinung zu unserer Aktion pressewirksam zu verbreiten. Wie ihr sehen könnt, haben sie dabei durchaus Erfolg. Besonders der Thüringer Ministerpräsident meldet sich häufig zu Wort, bekommt jedoch auch Schützenhilfe aus allen (partei-) politischen Richtungen. Einen kurzen Überblick über die Artikel der verganenen Tage, die auch in überregionalen Zeitungen erschienen, könnt ihr euch hier verschaffen. „Neues aus dem Hinterland“ weiterlesen